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Leseproben

Auszug aus Neues aus Brimborium.
 von Joachim Giebelhausen.
Copyright © 2008. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber.    Alle Rechte vorbehalten.

PONK
Aus der Gattung der Nieswurzbeisser.
Das äußerst gewitzte Nagetier
vom Hesperiden-Delta
mokussiert zuweilen heftig.
Schon Armin Globsch berichtet
in seinen Reisetagebüchern enthusiastisch
über diese winzigen Exemplare,
die er zwischen Flechten
und Antimongestein häufig
beim Liebesspiel beobachtet hatte.
Heute leben die letzten Ponks in den
unzugänglichen Distrikten Gasmaniens,
jenseits des großen Ichmed
.

01

Autor


 

Auszug aus Auf der Guillotine ist das Telefonieren mit Handy verboten
 von Joachim Giebelhausen.
Copyright © 2008. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber.     Alle Rechte vorbehalten.

scher Spielspaß für Amateure.
Spielregeln:
Die Anzahl der Spieler beträgt in der Regel 13 Stück, jedoch niemals unter 2 Stück.
Mit dem beigefügten aseptischen Würfel wird zunächst der P a t i e n t ermittelt.
Wer die Eins würfelt, hat Glück und ist Patient.
Er genießt alle Rechte eines AOK-Mitglieds.
Alle übrigen Spieler bekommen jeder ein Skalpell, einen Tupfer, ein Paar
Gummihandschuhe und eine Nervensäge.
Das Spiel beginnt mit dem Hinlegen des (entblößten) Patienten, möglichst auf
einem sauberen Tisch (Küchen- oder Schreibtisch).
In unmittelbarer Nähe sollte ein Telefon stehen, damit notfalls während des Spiels
ein akademisch ausgebildeter Facharzt zu Rate gezogen werden kann.
Wer zweimal die Sechs würfelt, darf beginnen.
Er bekommt als erstes Organ zum Üben stets den Blinddarm zugeteilt und kann mit
einem Schnitt in die Bauchdecke das Spiel eröffnen. Trifft er jedoch nicht sofort die
richtige Stelle und gelangt z.B. versehentlich in die Dünndarm-Zone, so muß er
einmal aussetzen und bekommt zudem noch 11 Minuspunkte. Nun ist der nächste
Spieler am Zug.
Dieser kann entweder die Bauchdecke wieder zunähen und bekommt dafür 2
Pluspunkte, oder aber er kann auch einen zweiten Schnitt an der richtigen Stelle
vollführen. Dafür hat er aber nur einen Tupfer zur Verfügung. Würfelt er nun
zweimal die Fünf, so bekommt dieser Spieler ein (gebrauchtes) Pflaster zugeteilt. Er
muß nun versuchen, den Blinddarm herauszuschneiden und ihn in die beigegebene
Spiritusflasche zu geben. Ist ihm das gelungen, zieht er die blaue Karte und darf bei
gerader Zahl die Wunde wieder zunähen. Bei ungerader ist der nächste Spieler
dran, der sich ein anderes Organ des Patienten aussuchen darf, welches er gern
entfernen möchte, und so fort.
Wählt er ein wichtiges. Organ, so steigt die erreichbare Punktzahl bei einem Eingriff
um das Doppelte.
Wenn alle Spieler ihre Organe haben, wird ausgezählt.
Sieger ist, wer mit weniger als fünf Würfen die meisten Organe entfernt hat.
Der
Patient erhält als Trostpreis eine künstliche Niere.

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